Archive for ◊ Dezember, 2010 ◊

27. Dezember 2010 ~ 19:18 Uhr

Über die Feiertage konnte ich alle Weichen mit den mechanischen Antrieben ausrüsten und auch die Polarisierung der Herzstücke fertigstellen. Erste Probefahrten mit V100, VT95, Köf II und V60 verliefen ohne Zwischenfälle und ich kann das Kapitel “Elektrik” vorerst abschliessen. Nun geht’s wieder an die Oberfläche …

In Esche soll das Empfangsgebäude aus dem Bausatz “Bahnhof Krakow” von Auhagen entstehen. Da die Platzverhältnisse zwischen dem Gleis (Hausbahnsteig) und der Kulisse recht bescheiden ausfallen – hier stehen gerade einmal 11cm zur Verfügung – mußte ich den Bausatz in seiner Breite entsprechend kürzen. Außerdem habe ich den kleinen Anbau weggelassen, da ich bei einem solchen kleinen Bahnhof nicht zu dick mit dem Empfangsgebäude auftragen wollte. In der jetzigen Größe gefällt mir das Gebäude ganz gut.

Foto: Empfangsgebäude von Esche im Rohbau

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25. Dezember 2010 ~ 14:22 Uhr

Da es sich bei den Weichen in Esche um ortsgestellte Weichen handeln soll, muß ich einen geeigneten Stellmechanismus realisieren. Zu diesem Thema habe ich bereits vor einigen Jahren verschiedene Möglichkeiten im Internet recherchiert. Auch, wenn die von mir gewählte Form der Stelleinrichtung so, oder so ähnlich, schon oft gezeigt und vorgestellt wurde, möchte ich trotzdem – der Vollständigkeit halber – an einigen Fotos den Aufbau erläutern.
Auf dem folgenden Foto sind die Einzelteile des Stellmechanismus zu sehen. Leider fehlt auf dem Bild noch eine Holzkugel; diese ist kurz vor der Erstellung des Fotos heimlich aus dem Bild gerollt. Als Bauteile werden benötigt: Ein Draht, der als “Stelldraht” von unten in die Stellschwelle der Weiche führen wird, zwei Winkel (30mm und 50mm), eine Schraube (M4 x 25) mit zwei Muttern, ein Kippschalter, ein Messingrohr (4mm) und eine Holzkugel.

Foto: Die Einzelteile zum Bau des Stellmechanismus


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23. Dezember 2010 ~ 23:01 Uhr

In der Hoffnung, daß sich vielleicht der ein oder andere Leser mehr oder weniger regelmäßig auf meinen Internetseiten über den Baufortschritt des Projektes “Esche” informiert, wünsche ich euch frohe Weihnachten, hoffentlich auch mit Geschenken für das Modellbahn-Hobby und einen guten Rutsch! Ich selbst habe mir vorgenommen, über die Weihnachtsfeiertage einen “Prototypen” für den Stellmechanismus der Weichen zu bauen und nach Möglichkeit dann auch alle sechs Weichen damit auszurüsten. Mal sehn, wie ich das zeitlich so hinbekomme … denn sicher müssen auch einige Geschenke unserer Kinder zusammengebaut und getestet werden!

19. Dezember 2010 ~ 22:59 Uhr

Am heutigen Sonntag ging es in den Untergrund von Esche. Dazu wurden die beiden Segmente einfach auf die Kulisse gedreht und schon konnte ich bequem an der Verkabelung arbeiten.

Foto: Im Untergrund von Esche: Die Elektrik

Folgende Rahmenbedingungen müssen durch die Elektrik abgedeckt werden:

- Gefahren wird “digital”, mit einem System von Lenz
- Pro Segment gibt es mind. eine Anschlußmöglichkeit für einen Handregler (XBUS)
- Alle Weichen sind ortsgestellt (d. h. keine elektrischen Antriebe); jedoch werden die Herzstückbereiche polarisiert
- Gebäude werden mit einer Innenbeleuchtung versehen (zumindest soll die Möglichkeit hierfür vorgesehen werden)
- Es wird einige Lampen auf dem Bahnhofsgelände, sowie an den Gleisanschlüssen geben
- ein Bahnübergang mit einer Blinklichtanlage muss angesteuert werden
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16. Dezember 2010 ~ 20:42 Uhr

Auf meiner “ToDo-Liste” wäre nun eigentlich der Punkt “Elektrik” abzuarbeiten gewesen. Da ich aber lieber noch ein wenig an der Oberfläche werkeln wollte, habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen, mir die Laderampe von Auhagen vorzunehmen. Der Bausatz ist sehr flexibel aufgebaut und kann leicht den individuellen Anforderungen angepaßt werden. Eine erste farbliche Anpassung hat das Modell ebenfalls erhalten. Dadurch sieht’s gleich viel netter aus! Der nächsten Lieferung von Traktoren für die Landwirte aus Esche steht nun nichts mehr im Wege. Güter gehören auf die Bahn!

Foto: Kopf- und Seitenrampe

Übrigens sind die Gleisbauarbeiten vorerst abgeschlossen. Lediglich das Gleis, welches zu einer Fabrik führen wird, liegt noch provisorisch, da ich mit dem Gedanken spiele, hierfür teilweise Rillenschienen einzusetzen.

Aufgefallen ist mir auch, daß ich wohl eine bessere Fotokamera benötige. Und überhaupt sind mir noch so einige Dinge in den Kopf gekommen, die eine Anpassung meines geplanten Budgets für Esche erforderlich machen. Natürlich nach oben.