Archive for ◊ März, 2012 ◊

30. März 2012 ~ 19:44 Uhr

Nachdem das bestellte Gleismaterial eingetroffen ist, stehen nun die Gleisbauarbeiten auf dem neuen Anlagenteil “Heede” auf dem Programm. Das erste der neuen Segmente ist in Bearbeitung; ein Streckenabschnitt, der sich an das vorhandene Kurvensegemnt von Esche anschließt. Auf dem folgenden Foto fällt der Segmentübergang noch sehr ins Auge – die Kulisse muss farblich noch angepaßt werden, um einen sanften Übergang zu erzeugen. Dieses ist mit dem Aufnebeln einer Wolke aber schnell erledigt.

Sicher werden sich viele Arbeitsschritte und Vorgehensweisen im Anlagenteil “Heede” wiederholen, die auch bereits im bestehenden Abschnitt “Esche” zur Anwendung gekommen sind. Aber, wie ich bereits erwähnte, sollen im neuen Teil nicht nur alle aus dem Abschnitt “Esche” gesammelten Erfahrungen eingebracht werden, sondern auch die aus dem ein oder anderen Fehler gewonnenen Erkenntnisse.

Das Tillig Elite Gleis habe ich mittels flexiblen Kleber aus dem Baumarkt aufgeklebt. Hierbei erspart man sich später viel Arbeit, indem der Kleber nur dünn aufgetragen wird – ansonsten befindet sich zwischen den Schwellen schnell zu viel Kleber, der anschließend mühsam wieder abgetragen werden muss. Das Gleis befindet sich auf einem Damm aus dem Dämmplattenmaterial, welches ich als Geräuschdämmung gerne verwende. Auf die Dämmplatte habe ich eine 2mm starke Korkschicht mit dem gleichen Kleber aufgebracht; diese dient aber eher als Höhenausgleich zu den bestehenden Segmenten. Der Bahndamm ist bislang nur grob vorgeformt und wird mit dem Teppichmesser noch auf die korrekte Breite zurückgestutzt werden.

Eine andere Methode der Gleisbefestigung an den Segmentenden kommt auf den neuen Segmenten zu Einsatz: Aus Gründen der Stabilität an den Segmentenden verlöte ich die Gleise auf jeweils zwei in den Segmentkasten eingelassene Messingschrauben. Falls man also einmal beim Auf- oder Abbau der Segmente an einem Gleisende mit dem Ärmel hängen bleiben sollte, reißen die Gleise nicht sofort vom Schwellenrost ab. Die Messingschrauben habe ich paßgenau in das Holz gedreht, bis die Höhe zum Schienenfuß exakt hergestellt war. Danach habe ich den Schraubenkopf abgeschliffen, um ihn an die Breite des Schienenfußes anzugleichen. Nach der Verzinnung von Schraube und Schiene wurde Beides verlötet. Fertig – und hält super. Nach der farblichen Behandlung und dem Schottern werden die Messingschrauben kaum noch auffallen.

16. März 2012 ~ 20:55 Uhr

Drei Staubgutwagen der Bentheimer Eisenbahn sind seit gestern auf den Gleisen meiner Nebenbahn unterwegs. Schon lange standen die Wagen von Roco auf meiner Liste des noch zu beschaffenden Rollmaterials, wurden aber immer
wieder von anderen anstehenden Anschaffungen verdrängt. Nun sind sie da. Bezogen habe ich die Waggons über den Modellbahnladen Gütersloh, den ich bei der Google-Suche entdeckt hatte. An dieser Stelle ein großese Lob nach Gütersloh für die absolut vorbildliche und zügige Bestellabwicklung! Von der Bestellung über die Überweisung bis zu Lieferung vergingen gerade einmal 2 Tage. Einfach klasse! So mancher “Großer” unter den im Internet tätigen Versandhändlern kommt da nicht mit. Perfekt!

11. März 2012 ~ 13:33 Uhr
3. März 2012 ~ 18:54 Uhr

Bis zum Eintreffen des bestellten Gleismaterials sind noch einige Dinge zu erledigen; beispielsweise mußte ich noch die Kulisse an den vier neuen Segmenten anbringen. Wie bereits im Anlagenteil “Esche”, sollte auch im neuen Bereich “Heede” die Hintergrundkulisse aus einem sommerlichen Himmel mit leichter Bewölkung bestehen. [Weiterlesen ...]