Archive for ◊ April, 2012 ◊

30. April 2012 ~ 18:29 Uhr

Eigentlich längst fällig war die Anschaffung einer besseren Kamera, um das geschaffene Modellwerk ein wenig professioneller ablichten zu können. Seit vergangenem Samstag zählt nun eine Spiegelreflex der Marke Nikon zu meinen (Modellbahn-) Werkzeugen. Zwar handelt es sich um eine DSLR aus dem Einsteigersegment, aber für mich ist die Qualität der ersten gemachten Aufnahmen schon ein riesiger Fortschritt. Ich beschäftige mich nun mit Begriffen, wie z. B. “Tiefenschärfe” oder “Blendenzahl”. Ein interessantes Thema, die Fotografie – aber auch sehr komplex. Ich bin froh, die ersten Nahaufnahmen zu meiner Zufriedenheit ganz ordentlich hinbekommen zu haben. Natürlich mit Stativ. Zukünftig kann sich also das Auge des Betrachters meines Blogs an schönen Bildern aus Esche bzw. Heede erfreuen!

24. April 2012 ~ 20:11 Uhr

Der erste neue Abschnitt auf dem Weg von Esche nach Heede ist eingeschottert. Erstmals verwende ich nun Schotter der Firma minitec und einen flexiblen Mattkleber von Langmesser. Zunächst habe ich die Schwellen mit stark verdünnter Farbe aufgehellt. Diesen Vorgang habe ich zweimal durchgeführt, da ich die feinen Strukturen in den Schwellen und die Kleineisen nicht zukleistern wollte. Also lieber stark verdünnte Farbe in mehreren Gängen auftragen! Dann folgte das Schottern nach bewährter Methode: Verteilen des Schotters zwischen den Schwellen, Steinchen mit einem Pinsel von den Schwellen fegen, Gleis mit entspanntem Wasser aus einem Zerstäuber einnebeln und abschließend Schotterkleber mittels Einwegspritze aus der Apotheke aufträufeln. Nach einem Tag der Durchtrocknung kann das Gleis mit dem Reinigungsgummi gesäubert werden. Probefahrt – und fertig!

Der Schotter von minitec gefällt mir in der Farbgebung äußerst gut. Ich verwende die Sorte “Phonolith” und zwar die Variante “nach den Empfehlungen des AGN”. Der flexible Mattkleber sorgt zusammen mit dem Unterbau aus Dämmplattenmaterial für eine optimale Geräuschdämmung. Mit der Auswahl dieser Materialien bin ich gut beraten.

14. April 2012 ~ 19:04 Uhr

Im Bahnhof Heede möchte ich ein Stückchen Sicherungstechnik in Form von abschließbaren Weichen realisieren. Nachdem ich einige Skizzen angefertigt hatte, besorgte ich mir aus dem Baumarkt einige Messingwinkel, Messingrohre und U-Profile. Einige Möbelschlösser hatte ich bereits eingekauft. Es konnte also losgehen, mit der Entwicklung eines Prototypen für eine abschließbare Weichenstellvorrichtung. Mein Ziel war, die aus dem Baumarkt besorgten Materialien möglichst ohne große Umbauarbeiten verbauen zu können. Außerdem sollte eine stabile Stellvorrichtung entstehen, die als “Modul” in die Segmentfront eingelassen werden kann. Ein wichtiger Aspekt dabei sollte auch die einfache Justierung des Stelldrahtes sein, der zur Stellschwelle der Weiche führt. [Weiterlesen ...]

10. April 2012 ~ 21:57 Uhr

Am 31. März folgte ich der Einladung von Thomas Woditsch und fuhr nach Rastede, um als Gast für einige Stunden der dortigen FREMO-Jahrestagung beizuwohnen. Es war schon sehr beeindruckend, wie dort Betrieb nach Fahrplan gemacht wurde. Die Großsporthalle war fast bis auf den letzten Quadratmeter belegt – so viel Modellbahn hatte ich bis zu diesem Tag noch nicht erleben können. Einfach klasse! Gefreut hat mich auch die Begegnung mit Patrick Voelker, der mit seinem Bahnhof Ondrup in Rastede vertreten war. Von dieser Stelle nochmals vielen Dank an Thomas Woditsch für die freundliche Einladung! Nach der Fertigstellung meiner Segmentanlage werde ich mich vielleicht mit den FREMO-Normen auseinandersetzen – da zeichnet sich doch schon ein neues Projekt ab, wer weiß …

9. April 2012 ~ 16:31 Uhr

Nach einer Woche Osterurlaub gehts weiter in Richtung “Heede”. Der Gleisbau des ersten neuen Segments ging zügig über die Bühne, denn es mußte lediglich die Strecke aus Richtung Esche kommend weitergeführt werden; ohne eine einzige Weiche. Nach dem Gleisbau war nun die Elektrik des Segments zu realisieren. Auch diese Arbeit war in einer überschaubaren Zeitspanne erledigt. Eigentlich besteht die Elektrik bei diesem Streckensegment nur aus den beiden Schnittstellen (D-Sub Stecker und Buchsen) an den Segmentenden und die Versorgung des Gleises mit dem Fahrstrom. Ganz einfach also.

Die Probefahrt übernahm der Schienenbus. Mit dem neuen Segment haben meine Zugfahrten nun weitere 105cm an Fahrstrecke dazu gewonnen.

Die nächsten Schritte: Modellierung des Bahndamms; anschließend wird geschottert.