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27. Mai 2012 ~ 15:12 Uhr

In Deutschland herrscht zur Zeit nicht gerade das optimale Wetter für’s Moba-Hobby – ein Grund, weshalb die Arbeiten am Anlagenteil “Heede” etwas ins Stocken geraten sind. Es ist und war einfach zu schönes Wetter, um im Kämmerlein zu hocken. Dennoch ist es in den letzten Tagen wieder ein Stück(chen) weiter gegangen: Der Gleisbautrupp hat den Bahnhofsbereich von Heede erreicht, zwei Weichen sind eingebaut und erste Probefahrten von Esche nach Heede haben erfolgreich stattgefunden. Das Gütergleis liegt noch provisorisch, denn der Einbau der Gleissperre muss noch vorbereitet und berücksichtigt werden. Die erste Weiche im Bf. Heede hat inzwischen auch die drehbare Weichenlaterne von Weinert erhalten. Eine exakte Vierteldrehung macht das Laternchen und ich bin begeistert!

Übrigens habe ich mir eine vorteilhafte Eigenschaft der Tillig-Elite-Weichen zu nutze gemacht: Eine an die Bogenweichen anschließende EW3 habe ich im leichten Bogen eingebaut. Der Übergang von der Bogenweiche zur EW3 verläuft nun äußerst harmonisch. Bis zu einem gewissen Grad lassen sich die Weichen wirklich schön “verbiegen”.

15. Mai 2012 ~ 19:43 Uhr

Die erste Weiche des Bahnhofs Heede ist eingebaut und kann über die abschließbare Stellvorrichtung bedient werden. Was mich sehr gefreut hat: Die Justierung des Stelldrahtes, der in die Stellschwelle führt, ist keine große Fummelei und geht zügig von der Hand. Das Ganze funktioniert so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Prinzip besteht die Stellvorrichtung aus drei Teilen: (1) die abschließbare Bedienung, die als Einheit hinter die Segmentwand geschraubt wird, (2) die Aufnahme für den Stelldraht und (3) eine Verbindung zwischen den beiden Teilen (1) und (2) in Form eines den Gegebenheiten entsprechend zu biegenden Messingrohrs.

Aus einem Alu U-Profil entstand die Aufnahme für den Stelldraht. Zwei Schrauben fixieren das Profil unter dem Trassenbrett. Der Stelldraht wurde an ein Messingrohr gelötet, dem das U-Profil als Lagerung dient. Durch ein gebogenes Messingrohr werden die abschließbare Stellvorrichtung und die Aufnahme für den Stelldraht miteinander verbunden. Dieses Messingrohr wird jedoch nicht verlötet, sondern von zwei Schraubklemmen gehalten. Auf diese Weise ist eine leichte Einstellung des richtigen Andrucks der Weichenzunge möglich. Bei Bedarf kann hier natürlich nachgestellt werden.

Das folgende Bild zeigt die Bedienungsseite. Neben dem Knopf zum Stellen der Weiche befindet sich das Schlüsselloch. Den Schlüssel werde ich noch umarbeiten, damit dieser dem Vorbild ähnlicher aussieht.

Was nun noch fehlt, ist eine bewegliche Weichenlaterne von Weinert. Die Montage und die Verbindung zum Stellmechanismus nehme ich mir für den Vatertag vor. Sollte das Wetter jedoch noch schön werden, schwinge ich mich auf’s Rad!

2. Mai 2012 ~ 20:00 Uhr

Meine Frau liest nicht oft meinen Blog. Heute hat sie sich dann doch nach längerer Zeit wieder einmal auf diesen Seiten umgesehen und natürlich auch den Beitrag zu “meiner” neuen Kamera gelesen. Ihr Entsetzen war groß. Daher an dieser Stelle eine kleine Korrektur meinerseits: Mit unserer neuen Kamera lassen sich selbstverständlich auch Fotos der Familie machen! Ist doch klar. Nebenbei kann aber eben auch die Modelleisenbahn mit dem neuen Gerät abgelichtet werden. Das war’s auch schon, zu unserer neuen Kamera.

1. Mai 2012 ~ 18:00 Uhr

So langsam erreichen die Gleise den Bahnhof Heede, wenn zur Zeit auch nur provisorisch verlegt und mit Stecknadeln in Form und Position gehalten. Dem aufmerksamen Betrachter wird beim Anblick des Fotos nicht entgangen sein, dass auch am EG von Heede noch nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen sind. Da wären z. B. noch die fehlenden Dachrinnen; diese werden aber erst montiert, wenn das Gebäude seinen endgültigen Platz eingenommen hat und das Gelände ums EG modelliert wurde. Ich freue mich schon jetzt auf den Tag, an dem die erste Fahrt von Esche nach Heede möglich sein wird …