Archive for ◊ Oktober, 2012 ◊

28. Oktober 2012 ~ 17:42 Uhr

Die Zeitumstellung macht’s möglich: Eine Stunde mehr für’s Hobby! Für dieses Wochenende standen das Setzen der Bahnsteigkanten und der Unterbau des Güterschuppens auf dem Plan. Da die Bahnsteigkante die Höhe für das Empfangsgebäude vorgibt, wurde dieses mittels 8mm Sperrholzbrettchen angehoben. Der Güterschuppen soll auf einer aus Beton gegossenen Laderampe stehen. Eine Nachbildung einer grob verschalten Rampe entsteht zur Zeit. Die benötigten Teile für die Laderampe entstanden aus Gips; zum Einsatz kam hier eine Silikonform von Langmesser.

Aus dem Sortiment der Firma VAMPISOL stammen die Bahnsteigkanten. Ich war sehr überrascht, als ich das Päckchen mit den zierlichen Gipsteilen öffnete, denn neben den Bahnsteigkanten war eine ausführliche, 5seitige Montageanleitung mit einem sehr detailliert beschriebenen Vorschlag zur farblichen Behandlung der Gipsteile beigelegt. Absolut vorbildlich – ich bin begeistert!

Bei der Gestaltung des Schuppens mit der Rampe und der Ladestrape orientiere ich mich am Bahnhof Werlte der Emsländischen Eisenbahn. Der Straßenbelag besteht aus Teer und der Schuppen steht sozusagen auf der Laderampe.

20. Oktober 2012 ~ 18:38 Uhr

Was tun, wenn die Spachtelarbeiten an der Ladestraße im Bf. Heede beendet sind, das Ganze aber trocknen muss, bevor es mit den nächsten Arbeitsschritten weitergehen kann? Ganz einfach: Fahrbetrieb machen! Ich musste jedoch zunächst feststellen, dass die Gleise im Bahnhof Esche mit einer leichten Staubschicht überzogen waren. Die letzten Bewegungen in Esche liegen auch schon Wochen zurück. Nach einer Reinigung mit dem Schienengummi konnte es dann aber losgehen …

16. Oktober 2012 ~ 21:11 Uhr

Nach längerer Moba-Pause (Urlaubszeit, ziemlich viel Gartenarbeit, Planung unserer neuen Küche, …) geht es in Heede wenigstens in kleinen Schritten weiter: Als Zufahrt zur Ladestraße ist eine einfache Teerstraße entstanden. Diese geht gedachterweise von der Ortsstraße ab und kreuzt die Gleise im Bereich der Einfahrtsweiche von Heede.

Hier eine kurze Übersicht zur Entstehung der Straße.

Holzleisten, durch Drahtstifte in einem leichten Bogen verlegt, dienten als Schalung. Der Bereich innerhalb der Schalung wurde mit Spachtelmasse ausgefüllt …

… und anschließend glattgezogen.

Nach einem Tag Trocknungspause wurden die Holzleisten entfernt und ich habe die Straße in mehreren Durchgängen von grob nach fein mittels Schleifpapier bearbeitet. Abschließend folgte ein Farbauftrag mit Straßenfarbe von Faller. Auch hier bin ich in mehreren Durchgängen verfahren, um eine abwechslungsreiche Schattierung der Straßenoberfläche zu erreichen. Dabei habe ich die Faller’sche Farbe teilweise etwas aufgehellt, oder aber auch abgedunkelt.

Die Ladestraße wird ebenfalls als Teernachbildung ausgelegt werden. Aber hierzu später mehr …

Bis zum Jahresende werde ich durch unsere Baustelle “neue Küche” wohl nicht mehr viel Zeit für die weitere Ausgestaltung von “Heede” aufbringen können. Anfang des kommenden Jahres sieht’s dann zeitlich wieder besser aus. Sollte hier und dort dennoch mal ein Stündchen zur Verfügung stehen, gibt’s natürlich auch den Bericht dazu – ist doch klar!