20. Oktober 2013 ~ 17:03 Uhr

Nach längerer Schaffenspause im Bahnhof Heede, habe ich mich heute daran gemacht, einen Weichenschlüssel herzustellen, der dem Vorbild ein Stückchen näher kommen soll. Der den Möbelschlössern beiliegende Schlüssel erfüllt zwar seinen Zweck tadellos – aber es ist eben kein Weichenschlüssel! Aus einigen Messingteilen und mit dem Lötkolben enstand dieser Schlüssel.

Wie gehts nun weiter in Heede?

Das letzte Segment, auf dem auch ein Lokschuppen entstehen wird, muss noch mit den Weichenbetätigungen ausgestattet werden. Diese Aufgabe werde ich bald in Angriff nehmen, damit es im Anschluss mit dem Schottern und der weiteren Ausgestaltung dieses Segments weitergehen kann.

Und warum die lange Pause in und um den Bahnhof Heede?

Ich hatte schon einmal erwähnt, dass ich das Laufen als Sport für mich entdeckt habe. Vier Trainingseinheiten pro Woche fordern meine Zeit. Das Laufen tut mir sehr gut. Aus diesem Grund ruhten die Modellbahn-Aktivitäten in den vergangenen Monaten. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass ich die Modellbahn aufgeben werde. Nein, auf keinen Fall! Es wird aber in Zukunft in kleineren Schritten und damit etwas langsamer weitergehen …

12. Juni 2013 ~ 18:26 Uhr

In Heede ruhen die Arbeiten nun bereits seit April. Der Grund für die “Sommerpause” ist meinem zweiten Hobby, dem Laufen, zu verdanken. Vier Laufeinheiten pro Woche, dazu noch einige Wettkämpfe in Form von Volksläufen, benötigen so ihre Zeit. Viel Zeit. Keine Sorge – es wird natürlich weitergehen im Projekt “Heede” – aber wohl eben erst dann, wenn der Herbst sich ankündigen wird. Bei schönem Wetter bin ich in den letzten Monaten lieber draußen unterwegs und absolviere meine Kilometer. Falls sich dann doch zwischendurch noch etwas tun sollte, gibt’s natürlich den Bericht dazu.

20. März 2013 ~ 21:15 Uhr

Kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Heede soll ein Fichtenwäldchen entstehen. Hierfür benötige ich eine ganze Anzahl von Nadelbäumen, die im Eigenbau hergestellt werden sollen. Zwar führen die Modellbahnindustrie und besonders mancher “Kleinserienhersteller” mittlerweile perfekte Modellbäume in ihrem Sortiment, diese haben dann aber auch ihren Preis – was sicher berechtigt ist. Meine Entscheidung ist gefallen: Selbstbau ist angesagt! Wenn das denn so überhaupt nicht gelingen sollte, bleibt immer noch der Weg über eine Bestellung.

Beim ersten Versuch zur Auswahl geeigneter Materialien und Techniken entstand heute dieses Grundgerüst eines Nadelbaumes. Ein Rundholz aus dem Baumarkt, Kupferdraht, Holzleim und Sand habe ich für den ersten Prototyp verwendet. Die Auswahl des Benadelungsmaterials steht noch aus. Auch stimmt das Verhältnis zwischen Baum- und Astlänge noch nicht so ganz – aber der erste Versuch stimmt mich optimistisch. Ich werde mich in den kommenden Tagen weiter mit diesem Thema beschäftigen, in der Hoffnung, eines Tages an dieser Stelle eine vorzeigbare Fichte präsentieren zu können.

3. März 2013 ~ 15:33 Uhr

Auf meinem Geburtstagstisch fand sich am vergangenen Mittwoch Verstärkung für den Rangier- und Zugbetrieb: Eine 211 von Roco. Dieses Modell ist von Haus aus mit einem Decoder ausgestattet, was sich als äußerst angenehm erwiesen hat. Einfach auspacken, auf’s Gleis gesetzt und auf ging’s zur ersten Probefahrt von Esche nach Heede! An den Fahreigenschaften des Modells gibt’s nix zu meckern.

Die Decodereinstellungen werden hier und da noch etwas optimiert, dann ist die “Neue” einsatzbereit. Meine “alte” V100, mittlerweile schon sehr betagt, wird in Zukunft als Ersatzmaschine zwar noch zur Verfügung stehen, sich aber überwiegend auf dem Abstellgleis ausruhen dürfen; sie hat es sich verdient!

3. Februar 2013 ~ 16:11 Uhr

Zur Zeit lädt das Wetter in der realen Welt noch nicht wirklich zur Gartenarbeit ein. Das ist auch gut so – denn noch bleibt mir umso mehr Zeit, um im Bahnhof Heede als Landschaftsbauer tätig zu werden. Der Grasmaster musste heute noch einmal ran und die ersten Büsche und Sträucher wurden gepflanzt.